Elevator Pitch9 Minuten Lesezeit

Elevator Pitch Beispielsätze: 15 Sätze, die dein Kunde sagt

Die meisten Elevator Pitch Beispielsätze sind Sätze, die du über dich selbst sagst. Wenn dich andere weiterempfehlen sollen, trägt ein anderer Satz weiter, nämlich der Satz, den dein Kunde sagt, kurz bevor er dich braucht. Hier stehen fünfzehn davon aus fünf Branchen, jeweils neben der Fassung in Fachsprache, die im Alltag niemand ausspricht.

Marcel Lindwurm
Marcel Lindwurm
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Auf einen Blick Beispielsätze aus dem Mund des Kunden statt aus dem Prospekt
15Sätzezum Vergleichen
5Branchenje drei Sätze
2Regelnfür deinen eigenen
Das Wichtigste in Kürze
  • Zwei Sorten: Die üblichen Beispielsätze beschreiben dich. Für Empfehlungen brauchst du zusätzlich einen Satz, den dein Kunde sagt, den Auslöser-Satz.
  • Die Liste: Fünfzehn Auslöser-Sätze für Makler, IT-Dienstleister, Agenturen, Unternehmensberater und Coaches, zusammen 161 Wörter und ohne ein einziges Fachwort.
  • Regel 1: Der Satz darf kein Geständnis sein. Was jemandem peinlich ist, sagt er nirgends laut, und dann hört es auch keiner.
  • Regel 2: Der Theken-Test. Du musst den Satz zufällig hören können, ohne dass jemand über dein Fach reden wollte.
  • Die Menge: Drei Sätze reichen. Mehr merkt sich deine Runde nicht, und mit der Auswahl bestimmst du, welche Aufträge auf dich zukommen.

Ich habe über 250 Kurzvorstellungen in echten Unternehmerrunden mitgeschrieben, und 97 Prozent davon beginnen mit Name und Firma. Danach folgt fast immer eine Reihe von Sätzen, an denen nichts falsch ist und die trotzdem keiner weitersagen kann. Woran das liegt, sieht man am besten an den Sätzen selbst, und deshalb fangen wir mit einem Blick auf die Beispiele an, die du sonst im Netz findest.

Was sind gute Beispielsätze für einen Elevator Pitch?

Gute Beispielsätze hängen davon ab, wer dir zuhört. Sitzt dir der Mensch gegenüber, der selbst entscheidet, dann passt ein Satz über dich und deinen Nutzen. Soll dich jemand an Dritte weitergeben, dann brauchst du einen Satz, den dein Kunde im Alltag sagt, weil dein Zuhörer nur den später wiedererkennt.

Ich habe mir vor dem Schreiben angesehen, was die großen Ratgeber zu dem Suchwort anbieten. Bei Asana stehen fünfzehn Beispiele für verschiedene Anlässe, vom Vorstellungsgespräch bis zur Networking-Veranstaltung. Coursera zeigt fünf, und drei davon beginnen mit der eigenen Vorstellung, zum Beispiel so: „Hallo, mein Name ist Anna und ich bin Software-Ingenieurin mit Schwerpunkt künstliche Intelligenz.“ HubSpot baut ein Beispiel nach der AIDA-Formel, das mit einer Frage samt Zahl an den möglichen Käufer anfängt.

Das sind ordentliche Sätze für ihre Lage. In allen drei Ratgebern redet der Sprecher aber mit jemandem, der am Ende selbst Ja oder Nein sagt. Ein Beispiel für eine Unternehmerrunde, in der zwanzig Leute dich an ihre Bekannten weitergeben sollen, habe ich in keinem gefunden.

SorteBeispielsatzWas dein Zuhörer damit tun kann
Satz über dich„Ich bin IT-Dienstleister für kleine und mittlere Unternehmen.“dich einordnen und wieder vergessen
Satz über deinen Nutzen„Wir sorgen dafür, dass Ihre IT zuverlässig läuft.“nicken, weil das jeder Mitbewerber auch sagt
Satz deines Kunden„Der Rechner in der Buchhaltung braucht morgens acht Minuten, bis er da ist.“ihn wiedererkennen, wenn er irgendwo fällt

Die Leute in deiner Runde sind in deinem Fach Laien, auch die klugen, und ein Laie kann nicht beurteilen, ob eine Datensicherung taugt oder ob eine Versicherung doppelt läuft. Zuhören kann er aber, und deshalb gibst du ihm einen Satz mit, auf den er achten soll. Wo dieser Satz im ganzen Pitch steht, habe ich im Beitrag Was ist ein Elevator Pitch? beim Aufbau erklärt.

Welche 15 Beispielsätze lösen Empfehlungen aus?

Die fünfzehn Sätze unten stammen aus fünf Branchen, nämlich Versicherungs- und Finanzmakler, IT-Dienstleister, Agenturen, Unternehmensberater und Coaches. In der mittleren Spalte steht jeweils, wie der Fachmann das Problem nennt. Rechts steht, wie es der Kunde sagt. Nur die rechte Spalte hörst du jemals in einem Gespräch, das nicht von dir handelt.

Die Sätze sind gebaute Beispiele und keine Zitate einzelner Menschen.

BrancheSo nennt es der FachmannSo sagt es der Kunde
MaklerDie Verträge müssten mal geprüft werden.„Ich hab da so einen Ordner, in den hab ich seit 2014 nicht reingeguckt.“
MaklerNach dem Immobilienkauf fehlt die Absicherung.„Wir haben gerade ein Haus gekauft und keine Ahnung, was wir jetzt alles brauchen.“
MaklerDer Versicherungsschutz passt nicht zur Selbstständigkeit.„Ich bin jetzt selbstständig. Bin ich eigentlich noch richtig abgesichert?“
ITDie Hardware ist veraltet.„Der Rechner in der Buchhaltung braucht morgens acht Minuten, bis er da ist.“
ITEs gibt kein Konzept für die Datensicherung.„Unsere Datensicherung macht der Azubi.“
ITFür die Administration gibt es keine Vertretung.„Wenn unser Admin im Urlaub ist, beten wir.“
AgenturDie Webseite braucht einen Relaunch.„Unsere Seite hat mein Neffe gemacht. Der studiert jetzt.“
AgenturDie Social-Media-Arbeit bringt keine Anfragen.„Wir posten seit einem Jahr, und es kommt keine einzige Anfrage.“
AgenturEs fehlt Suchmaschinenoptimierung.„Wir stehen bei Google auf Seite drei, und keiner kann mir sagen, warum.“
BeratungDie Marge ist zu niedrig.„Ich hab so viel zu tun wie nie, aber auf dem Konto merk ich davon nichts.“
BeratungEs fehlen Strukturen und Abläufe.„Wir wachsen, aber es wird jedes Jahr chaotischer.“
BeratungEs gibt kein laufendes Controlling.„Ich erfahre im November, was ich im Januar verdient hab.“
CoachDer Inhaber kann nicht delegieren.„Ohne mich läuft hier gar nichts.“
CoachDer Betrieb hängt zu stark am Chef.„Ich war seit drei Jahren nicht länger als eine Woche im Urlaub.“
CoachEs gibt ein Problem mit der Mitarbeiterbindung.„Mein bester Mitarbeiter hat gekündigt, und ich hab es nicht kommen sehen.“

Ich habe die rechte Spalte nachgezählt. Die fünfzehn Sätze haben zusammen 161 Wörter, der kürzeste hat fünf und der längste sechzehn, und in keinem steht ein Fachwort. Wer morgens um Viertel vor sieben mit halbem Ohr zuhört, behält einen Satz mit elf Alltagswörtern, und an „Vertretungsregelung für die Administration“ erinnert er sich schon beim Frühstück nicht mehr.

Den Satz mit dem Ordner sagt übrigens keiner beschämt, den sagt man mit einem Grinsen, und das führt gleich zur ersten von zwei Regeln. Dieselben fünfzehn Sätze stehen auch im Ratgeber zum Elevator Pitch, dort zusammen mit Sätzen für die anderen vier Bausteine.

Warum löst ein wahrer Satz oft trotzdem nichts aus?

Ein Satz kann genau stimmen und trotzdem nie fallen, weil er ein Geständnis ist. „Ich hab Schulden, die ich nicht mehr überblicke“ sagt niemand am Gartenzaun. Ein Auslöser-Satz muss deshalb eine von zwei Bedingungen erfüllen: Entweder sagt man ihn freiwillig, oder man kann die Lage von außen sehen.

An dieser Stelle scheitern auch Leute, die das Prinzip verstanden haben. Sie schreiben auf, was ihren Kunden wirklich drückt, und heraus kommt ein Satz wie „Ich bin als Chef überfordert“. Das sagt jemand höchstens zu zwei Menschen im Leben, und keiner von den beiden sitzt zufällig in deiner Runde.

Eine Steuerberaterin, mit der ich gearbeitet habe, hatte als ersten Versuch: „Ich hab keinen Überblick über meine Zahlen.“ So redet kein Unternehmer über sich. Ihre zweite Fassung war: „Ich erfahre im November, was ich im Januar verdient hab.“ Das ist derselbe Mensch in derselben Lage, nur sagt er diesen Satz wirklich, und er steht dabei nicht schlecht da.

Du kannst jedes Geständnis auf zwei Wegen drehen, und die Tabelle zeigt beide für je einen Fall aus den fünf Branchen.

Geständnis, das keiner aussprichtGedreht: sagt man freiwilligOder: sieht man von außen
„Ich weiß gar nicht, wogegen ich versichert bin.“„Ich hab da so einen Ordner, in den hab ich seit 2014 nicht reingeguckt.“Vor dem Haus steht noch der Bauzaun.
„Wir haben unsere IT nicht im Griff.“„Unsere Datensicherung macht der Azubi.“Das WLAN-Passwort klebt am Drucker.
„Unser Marketing bringt nichts.“„Unsere Seite hat mein Neffe gemacht. Der studiert jetzt.“Auf der Webseite steht noch das Logo von 2012.
„Ich hab keinen Überblick über meine Zahlen.“„Ich erfahre im November, was ich im Januar verdient hab.“Der Inhaber schreibt seine Angebote abends um zehn.
„Ich bin als Chef überfordert.“„Ohne mich läuft hier gar nichts.“Er nimmt beim Abendessen jeden Anruf aus der Firma an.

Der freiwillige Satz schiebt das Problem meistens auf etwas anderes, auf den Ordner, den Neffen oder den Azubi, und genau deshalb erzählt man ihn gern. Die dritte Spalte brauchst du, wenn dein Kunde gar nichts sagt und man seine Lage nur von außen erkennt.

Wie prüfst du einen Beispielsatz mit dem Theken-Test?

Beim Theken-Test stellst du dir vor, du stehst an einer Theke, im Wartezimmer oder beim Elternabend und hörst zwei Fremden zu. Könnte dein Satz dort fallen, ohne dass jemand über dein Fach reden wollte, dann besteht er. Klingt er nach einer Stellenanzeige oder einer Ausschreibung, dann fällt er durch.

„Der Rechner in der Buchhaltung braucht morgens acht Minuten“ hört man auf jedem Flur. „Wir suchen einen kompetenten Partner für unsere IT-Infrastruktur“ hat dagegen noch nie ein Mensch beim Bäcker gesagt. Der Test besteht aus drei Fragen.

  1. Würde ihn jemand ungefragt sagen? Wenn dein Kunde den Satz nur auf deine Nachfrage hin sagt, ist es eine Antwort und kein Auslöser.
  2. Steht ein Fachwort drin? Dann ist es deine Sprache und nicht seine. Streich das Wort und beschreib, was man stattdessen sieht oder erlebt.
  3. Würde ein Zwölfjähriger merken, dass der Satz passt? Deine Runde hört früh am Morgen nur halb hin, und was ein Kind nicht zuordnen könnte, ordnet sie auch nicht zu.

Wie findest du deinen eigenen Beispielsatz?

Deinen eigenen Satz findest du in deinen letzten zehn Aufträgen. Geh sie durch und frag dich bei jedem, was der Kunde als Allererstes gesagt hat, bevor du etwas wusstest. Wenn du dich nicht erinnerst, ruf drei Kunden an und frag nach. Das dauert zwei Minuten je Anruf, und die meisten wissen es noch.

Der Unterschied zwischen seinem Satz und deiner Diagnose ist dabei das Entscheidende. „Das Problem war ein alter Server ohne Wartung“ ist deine Diagnose. „Der Rechner braucht morgens acht Minuten“ ist sein Satz, und nur den hat vorher schon mal jemand in seinem Umfeld gehört.

  1. Schreib deine letzten zehn Aufträge untereinander, ohne auszuwählen. Die letzten zehn, so wie sie kamen.
  2. Notier daneben den ersten Satz des Kunden. Wo du ihn nicht mehr weißt, bleibt die Zeile leer.
  3. Ruf drei Kunden aus den leeren Zeilen an und sag: „Ich brauch kurz Ihre Hilfe für etwas, das ich gerade aufschreibe. Wissen Sie noch, was Sie damals gesagt haben, als Sie bei uns angerufen haben?“
  4. Schreib wörtlich mit und korrigier die Grammatik nicht. An den kleinen Unebenheiten hört deine Runde später, dass du dir den Satz nicht ausgedacht hast.
  5. Streich alles mit Fachwort und alles, was ein Geständnis wäre, und mach mit dem Rest den Theken-Test.

Wie viele Beispielsätze brauchst du für deinen Pitch?

Drei Auslöser-Sätze sind die richtige Menge, und in einer einzelnen Kurzvorstellung sagst du davon immer nur einen. Mit einem einzigen Satz landet nur eine Sorte Kunde bei dir. Zehn Sätze kann sich in einer Runde aus zwanzig Leuten niemand merken, und dann bleibt am Ende gar keiner hängen.

Welche drei du nimmst, ist eine Entscheidung über deine Aufträge und keine über deine Texte. Nimm die Sätze, die zu deinen liebsten Aufträgen gehören, also zu denen mit der besten Marge und dem wenigsten Ärger.

Daniel, der Makler aus meinen Beispielen, würde die Baufinanzierung aus seinen drei Sätzen streichen, obwohl sie viel Umsatz bringt. Bei der Baufinanzierung melden sich nämlich Leute, die fünf Angebote nebeneinanderlegen. Beim Ordner meldet sich jemand, der einfach möchte, dass sich einer kümmert. Daniel ist ein gebautes Beispiel.

Deine Runde muss nicht verstehen, was du machst. Sie muss einen Satz wiedererkennen, wenn er im Alltag fällt.

Deshalb gehört in jede Kurzvorstellung ein Satz, der von deinem Kunden stammt.

Wie klingt so ein Satz in einem ganzen Elevator Pitch?

Ein einzelner Beispielsatz wirkt erst, wenn der Rest der Minute zu ihm passt. Jens betreut die IT kleiner Büros. Er ist ein gebautes Beispiel und keine echte Person. Zuerst hörst du seine Vorstellung aus lauter Sätzen über sich selbst und danach dieselbe Leistung, gebaut um einen Satz seiner Kunden herum.

Drei Sätze über sich selbst

„Guten Morgen, mein Name ist Jens Krüger, ich bin IT-Dienstleister für kleine und mittlere Unternehmen. Wir kümmern uns um Netzwerke, Server, Cloud und IT-Sicherheit. Wer kennt jemanden, der einen zuverlässigen Partner für seine IT sucht?“

Keiner dieser drei Sätze fällt jemals an einer Theke. Die Runde kann nach dieser Vorstellung also nur warten, bis jemand ausdrücklich nach einem IT-Dienstleister fragt.

Einstieg

„Donnerstag, kurz nach sieben, ein Architekturbüro mit neun Leuten. Die Chefin steht mit ihrem Kaffee in der Tür und wartet.

Auslöser-Satz

Und dann sagt sie den Satz, den ich am häufigsten höre, kurz bevor mich jemand braucht: Der Rechner in der Buchhaltung braucht morgens acht Minuten, bis er da ist.

Fall

Wir haben nachgemessen. Bei neun Rechnern waren es zusammen 54 Minuten, jeden Morgen. Schuld war eine Sicherung, die um sieben anlief statt in der Nacht. Das war eine einzige Einstellung.

Suchauftrag

Wen kennt ihr, in dessen Büro morgens erst mal alle auf ihre Rechner warten? Hört ihr das, sagt einfach: Ruf mal den Jens an, der misst das einmal nach.

Anker

Ich bin Jens, IT für kleine Büros. Um acht läuft alles.“

Das sind rund 120 Wörter, also etwa 50 Sekunden. Die Zahlen im Fall sind ein Beispiel.

Netzwerke, Cloud und IT-Sicherheit kommen nicht mehr vor, obwohl Jens das alles weiter anbietet. Die Runde braucht nur den Satz mit den acht Minuten, weil sie den in der nächsten Woche bei einem ihrer eigenen Kunden hört. Wie man eine ganze Vorstellung Satz für Satz so umbaut, zeigt der Beitrag Elevator Pitch Beispiel: schlecht vs. gut.

Das Video zu diesem Beitrag

Im Video hörst du eine ganze Kurzvorstellung, die Satz für Satz umgebaut wird, mit dem Auslöser-Satz als zweitem Baustein.

Häufige Fragen zu Elevator Pitch Beispielsätzen

Was ist ein guter erster Satz für einen Elevator Pitch?

Ein guter erster Satz ist eine angefangene Szene, eine krumme Zahl oder etwas, das dein Kunde wörtlich gesagt hat. Vor Zuhörern, die dich weiterempfehlen sollen, gehört dein Name ans Ende. Im Bewerbungsgespräch stellst du dich dagegen zuerst vor, weil dort der Mensch zuhört, der selbst entscheidet.

Welche Sätze sollte man im Elevator Pitch vermeiden?

Vermeide Sätze, die jeder Mitbewerber wortgleich sagen könnte, zum Beispiel „Wir bieten alles aus einer Hand“ oder „Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt“. Auch die Frage „Wer kennt jemanden, der Bedarf hat?“ kannst du streichen, weil kein Mensch von sich sagt, dass er Bedarf hat, und deshalb niemandem jemand einfällt.

Wie viele Sätze hat ein Elevator Pitch?

Ein Elevator Pitch von 45 bis 60 Sekunden hat meistens neun bis vierzehn Sätze und höchstens 150 Wörter. Das Beispiel mit Jens in diesem Beitrag kommt auf elf Sätze. Wichtiger als die Zahl der Sätze ist, dass drei davon jede Woche wortgleich bleiben, nämlich Auslöser-Satz, Suchauftrag und Anker.

Kann ich die Beispielsätze einfach übernehmen?

Zum Üben ja, auf Dauer besser nicht. Die fünfzehn Sätze sind gebaute Beispiele für fünf Branchen und zeigen dir das Muster. Dein eigener Satz sollte von deinen Kunden kommen, weil du ihn dann glaubwürdig erzählst und weil er zu genau den Aufträgen führt, die du haben möchtest.

Was ist ein Auslöser-Satz?

Ein Auslöser-Satz ist der Satz, den dein Kunde sagt, kurz bevor er dich braucht, in seinen Worten und ohne Fachbegriff. Er ist der zweite von fünf Bausteinen einer Kurzvorstellung. Deine Zuhörer sollen ihn sich merken, damit sie an dich denken, wenn sie ihn später bei jemand anderem hören.

Wo finde ich Beispielsätze für weitere Branchen?

Eine größere Sammlung steht auf der Seite 100 Auslöser-Sätze nach Fachgebiet. Fehlt dein Fach auch dort, dann geh den Weg über deine letzten zehn Aufträge und drei Anrufe bei Kunden.

Quellen

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Steht in deinem Pitch ein Satz, den dein Kunde sagt?

Füg deinen Text ein oder sprich ihn ein. Der Pitch-Check zeigt dir, ob ein Auslöser-Satz drin ist und welche der fünf Bausteine noch fehlen. Die Auswertung bekommst du als PDF.

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Marcel Lindwurm
Über den Autor Marcel Lindwurm

Marcel arbeitet seit über 20 Jahren mit Selbstständigen und sitzt selbst jede Woche in einer Unternehmerrunde. In den ersten beiden Jahren kamen dort ein bis zwei Empfehlungen im Monat, in den letzten zwölf Monaten waren es 103. Aus dem, was er dabei geändert hat, ist der Empfehlungsmotor entstanden.

Empfehlungen sind kein Glück. Sie sind ein System.