Wie der Generator aufgebaut ist
Der Generator folgt den fünf Bausteinen des Empfehlungsmotors. Jeder Baustein hat eine Funktion, gemeinsam ergeben sie einen Pitch, der erinnerbar ist und konkret genug, damit die Runde für dich suchen kann.
Auslöser-Satz
Der Einstieg. Du beschreibst die Situation kurz bevor jemand dich braucht — nicht was du tust, sondern was der Kunde erlebt. Der stärkste Satz kommt aus dem echten Kundengespräch.
Fallbeispiel
Ein konkreter Fall: Branche, Problem, dein Beitrag, messbares Ergebnis. Zahlen machen den Unterschied. „Einen Kunden zufriedengestellt" zählt nicht — „18.000 € zurückgeholt" bleibt im Kopf.
Suchauftrag
Wen suchst du genau? Je konkreter die Beschreibung, desto höher die Chance dass jemand in der Runde genau diese Person kennt. „Jeden der X braucht" ist kein Suchauftrag.
Handlungsaufforderung
Was sollen die anderen tun, wenn sie den Suchauftrag erkennen? Das steht im generierten Pitch bereits drin — kurz, direkt, ohne Umweg.
Anker-Satz
Dein Abschluss. Bleibt 52 Wochen gleich. Maximal 8 Wörter. Er sorgt dafür, dass die Runde dich mit einer einzigen Zeile verbindet — auch drei Monate später noch.
Warum kein KI-Pitch dasselbe kann
ChatGPT kann einen Pitch für deine Runde schreiben. Der sieht auch ordentlich aus. Aber er hat ein strukturelles Problem: den Auslöser-Satz.
Der Auslöser-Satz muss aus deinem Alltag kommen — aus echten Gesprächen mit echten Kunden. Eine KI, die nichts über dein Gewerk weiß, erfindet ihn. Und der Unterschied zwischen einem erfundenen und einem echten Auslöser-Satz ist in der Praxis hörbar: der eine klingt generisch, der andere trifft.
Der Generator hier fragt dich danach. Das ist der ganze Unterschied.
Was nach dem Generator kommt
Der Generator gibt dir ein Grundgerüst. Den Rest erledigt Übung und ein System für den wöchentlichen Wechsel.
- Pitch-Check: Füg deinen Text ein — das Tool analysiert, welche Bausteine vorhanden sind und welche fehlen
- Wechsel-System: Der Anker-Satz bleibt, Auslöser und Fall rotieren. Der Empfehlungsmotor zeigt wie
- Empfehlungsmotor: jede Woche ein neuer Pitch aus deinen eigenen Fällen, dazu Vorbereitung für Vier-Augen-Gespräche und deine Zahlen
Wer seinen Pitch jede Woche neu erfindet, verliert Zeit. Wer ein System hat, braucht dafür vor dem Treffen nur noch wenige Minuten.
FAQ
Ist der Generator wirklich kostenlos?
Ja, ohne Registrierung. Der generierte Pitch gehört dir.
Gibt der Generator jede Woche einen anderen Pitch?
Nein, du baust mit ihm dein Grundgerüst. Einstieg und Fall wechselst du dann wöchentlich selbst. Das System hinter dem Wechsel erklärt der Empfehlungsmotor.
Unterscheidet sich das von einem ChatGPT-Prompt?
Strukturell ja. Der Generator gibt die fünf Bausteine vor und fragt gezielt nach dem Auslöser-Satz. Eine allgemeine KI rät ihn, statt ihn von dir zu bekommen.
Kann ich den Pitch direkt verwenden?
Ja. Sprich ihn laut, stopp die Zeit. Bei 60 Sekunden liegst du zwischen 140–155 Wörtern, wenn du ruhig sprichst.
Was ist der nächste Schritt nach dem Generator?
Pitch-Check: Füg deinen Text ein, das Tool analysiert welche Bausteine vorhanden sind und welche fehlen.
Über den Autor. Marcel Lindwurm arbeitet seit über 20 Jahren mit Selbstständigen und sitzt selbst jede Woche in einer Unternehmerrunde. In den ersten beiden Jahren kamen dort ein bis zwei Empfehlungen im Monat, in den letzten zwölf Monaten waren es 103. Aus dem, was er dabei geändert hat, ist der Empfehlungsmotor entstanden.
Empfehlungen sind kein Glück. Sie sind ein System.